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FM-Tuner Marantz 10 B

Der Marantz 10b von 1965 ist  d i e  Röhrentuner-Legende. In AUDIOphile wurde ihm ein Denkmal gesetzt. Nachzulesen hier.

Der MARANTZ 10B ist das Kultobjekt schlechthin, ein reiner FM-Tuner mit Oszilloskop, konstruiert mit aberwitzigem Aufwand um einundzwanzig Röhren herum. Er kam 1962 auf den Markt, nachdem sich Saul Marantz der Mithilfe des amerikanischen Tuner-Spezialisten Dick Sequerra versichert hatte. Das Ziel war, mit dem weltbesten FM-Empfänger den noch bestehenden Image-Vorsprung des Rivalen Frank H. McIntosh einzuholen. Es sind angeblich nicht einmal 5000 Tuner ausgeliefert worden, was in Anbetracht des Verkaufspreises von über 6.000 Mark nicht verwundert. Er klingt so fantastisch, dass er UKW-Hören zu einem neuen Erlebnis machen kann. Was er in Tests bewiesen hat. Peter Sutheim bezeichnete ihn schon im Juli 1966 in Radio-Electronics als den Rolls Royce unter den Tunern.

Hervorragende Testergebnisse

Im Tuner-Klassiker-Test in AUDIOphile Heft 1/2004 begeisterte er zunächst auf der technischen Seite. "Die Kanaltrennung ist nicht besonders groß, zeigt jedoch durch ihre auffällige Linearität über den Frequenzverlauf, daß hier ein Entwicklungsziel lag. Im Gegensatz zu allen anderen Tunern, die im Tieftonbereich und oberhalb fünf Kilohertz eine Verschlechterung des Übersprechens zeigen, wollte Dick Sequerra offensichtlich keinerlei Veränderung der Stereo-Perspektive dulden. Hinsichtlich der Trennschärfe präsentiert sich der Marantz dann wieder als typisch amerikanische Entwicklung mit nur mäßigen Werten. Da Röhren aber eine höhere Amplitudenverträglichkeit haben, kommt der 10B noch weniger in kritische Bereiche als andere Tuner und überrascht sogar damit, wie souverän er selbst bei voller Signalstärke Sender sauber aus der Enge der dicht gepackten Stationen im Breitbandkabel löst."

Klangliches Juwel

Klanglich bestach er: "Die richtig alten Tuner .... klingen anheimelnd und schmeichelnd, interessanterweise bei Musik und bei Sprache, trotzdem artikuliert und klar im oberen Bereich, präzise und druckvoll im Baß. Sie unterscheiden sich von ihren moderneren Kollegen, dem Kenwood und den Synthesizern aber auch darin, die Höhen sanfter wiederzugeben, wobei ich nicht zurückhaltender oder gesofteter meine, sondern eher weniger demonstrativ.... Und der Marantz schließlich konnte einen mit seinem satten, warmen Radioklang in die romantische Stimmung vor dem Kamin einer eingeschneiten Berghütte verführen."

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